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Projekt "Stiftung Warentest"

Test macht Schule - so lautet die Initiative von der 1964 gegründeten Stiftung Warentest zu deren Schulprojekt, welches den Unterricht für Jugendliche vielseitig gestalten soll.

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Nachdem wir, die Klasse 10.2, erfolgreich unser Zeitungsprojekt mit der „Berliner Morgenpost“ abgeschlossen haben, von zwei unserer Schüler ein Artikel in der Zeitung und ein anderer auf der Website der „Berliner Morgenpost“ erschien, eröffnete sich uns eine weitere Möglichkeit zu einem mediengebundenen Projekt. Bundesweit sind wir von insgesamt 380 Klassen unter den 100 gekommen, die das Projekt mit Stiftung Warentest durchführen darf.

Seit Oktober diesen Jahres bis Mai 2015 bekommen wir nun monatlich die Zeitschrift „Stiftung Warentest“ für jeden von uns in der Klasse zugeschickt, die man am Kiosk für 5,30€ erwerben kann.

Die Zeitschrift zielt darauf den Leser zu informieren, ihn aufzuklären und ihm als Beratung zu dienen mit Beurteilungen zu alltagbezogenen Produkten und Situationen, wobei Objektivität einen Grundsatz darstellt.

Für uns bzw. Schülern scheint die Zeitschrift überraschend angemessen zu sein, da nicht nur Küchengeräte getestet oder Finanzthemen aufgeklärt werden, sondern auch Technik, z.B. Smartphones, Lautsprecher und Kameras und viele andere für unser Alter ansprechende Dinge näher gebracht werden. Das Preis-Leistungsverhältnis und Giftstoffe in Lebensmitteln sind ebenso oft vorkommende Themen in der Zeitschrift, mit denen wir uns als Schüler früher oder später auseinandersetzen werden, wenn wir uns zum Beispiel ein neues Handy kaufen oder einkaufen gehen.

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In der Schule binden wir dieses Projekt bzw. die Zeitschrift, welche vom Inhalt her sehr umfangreich ist, in den Ethik- und Deutschunterricht ein. Zu Hause spielt es bei manchen ebenso eine gewisse Rolle, da unser erlangtes Wissen durch die Zeitschrift im direkten Bezug zum Alltag steht und es spannend ist, seine Produkte und Geräte von Zuhause in der Zeitschrift zu vergleichen (Ja, selbst die Bewertung der eigenen Zahnpasta ist interessanter als man denkt und bereitet einem eine kleine Freude, wenn man sie als „Gut“ oder „Sehr gut“ bewertet wiederfindet).

Das Projekt erweckte ebenso die Aufmerksamkeit einiger Familienmitglieder, dadurch dass „Stiftung Warentest“ uns über alltägliche Sachen informiert und Probleme erkenntlich macht, die wir sonst nicht so kritisch anerkannt haben.

Aber wie verläuft denn nun eigentlich das Projekt mit der Zeitschrift?

Am Anfang informierten wir uns mit einer DVD über die Arbeitsweisen von Stiftung Warentest und durch Arbeitsblätter setzen wir uns jetzt mit Themen, wie Kaufverträgen oder dem Taschengeldparagraphen auseinander. Vorteilhafterweise wird unser Allgemeinwissen erweitert und wir lernen über Sachverhalte, die uns in naher Zukunft begegnen werden. Bereits in den drei Monaten des Projektes haben wir nicht nur einiges über die Arbeit von Stiftung Warentest gelernt, aber uns auch im Umgang mit Sachtexten, dem Auswerten von Tabellen und im Formulieren von Artikeln verbessert, was natürlich unsere Deutschlehrerin erfreut. Außerdem können wir Erfahrungen zu einem Testverlauf, besonders mit dem Ziel mehrere Produkte zu vergleichen, sammeln.

Unsere Klasse kann das lehrreiche Projekt „Stiftung Warentest“, aber auch die Zeitschrift selber nur weiterempfehlen. Ein großes Dankeschön an Stiftung Warentest für die Anregungen zum Nachdenken, Hinterfragen und Selbsttesten.



Autor: Minh Nguyen, 10.2
 
letzte Änderung: 11.02.2015
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