Die Robo-AG in Kassel – ein Erlebnisbericht

Donnerstag, 21.04.2022: Start unserer Reise nach Kassel

Drei von uns sind mit dem Zug angereist und einer mit dem Auto, weil es sich so ergeben hat. Wir sind am Nachmittag in der Unterkunft angekommen, finden sie schön und haben auch die Zimmer aufgeteilt.

Danach sind wir zum MessegelĂ€nde gefahren und haben uns erst einmal angemeldet und umgeschaut. Wir haben uns orientiert und haben herausgefunden, dass unser Tisch zum Bauen und Programmieren oben war, deshalb mussten wir erst mal unsere Teile hoch tragen. Von dort aus haben wir einen guten Überblick ĂŒber die Halle gehabt.

Den Rest des Tages haben wir herumprobiert, ob alles funktioniert und unsere Fehler behoben. Dazu haben wir viel zu viele Aufnahmen deswegen kommen hier nur die besten.

Freitag, 22.04.2022

Unseren ersten Spiele und sehr viel bauen:

Unser Tag hat mit einem FrĂŒhstĂŒck begonnen. Das aus MĂŒsli, Brötchen mit Marmelade und Schokocreme bestand. Danach sind wir wieder zum MessegelĂ€nde gefahren und haben an den Bahnfenstern Geschichten gelesen (sehr spaßig). Als wir in der Halle angekommen sind haben wir uns erst mal die  Eröffnungsrede angehört.

Danach sind wir wieder an unseren Tisch gegangen und haben angefangen, an unserem Roboter zu bauen, bis zum ersten Spiel. Die ersten beiden Spiele haben wir zwar verloren, aber trotzdem hat es uns Spaß gemacht. Ich denke, ich rede da fĂŒr uns alle, wenn ich sage, dass wir aus unseren Fehlern gelernt haben und uns in Zukunft verbessern werden.

Am Nachmittag haben wir gebaut und das Programm verbessert. Schließlich haben alle Teams von der Wettkampfleitung eine Aufgabe erhalten, mit der wir unsere FlexibilitĂ€t unter Beweis stellen sollten. Dank anhaltender technischer Probleme konnten wir nur eine niedrige Punktzahl erreichen, die aber ausreichend war, um in die nĂ€chste Runde zukommen. Bis zum zweiten Spiel hatten wir deshalb etwas Stress da wir eigentlich noch viel am Roboter zu verbessern hatten jetzt aber an der Aufgabe arbeiten mussten.

Wir sind am spĂ€ten Nachmittag zurĂŒck zur Unterkunft gelaufen und haben dabei noch etwas Entdeckt: Da saßen zwei Schildkröten auf einem Ast in der Fulda-Aue. Die restliche Fahrt war ganz normal, das bedeutet Kassel war wenig Ă€sthetisch und die Straßen voll.

Dort angekommen haben wir noch wir nochmal gebaut und programmiert. Zwischen durch kam unser „Fanclub“ in Kassel an, das Team vom Alexander von Humboldt Gymnasium in Köpenick. Zum Abendessen haben wir gemeinsam gegrillt. Wir haben noch bis in die Nacht gebaut bis wir eingeschlafen sind. 

Samstag, 23.04.2022: Der dritte Tag

Der Tag startete mit demselben FrĂŒhstĂŒck wie immer aber mit einem entscheidenden Unterschied, nĂ€mlich der Bluetooth Box auf dem Fensterbrett die dauerhaft BaustellenlĂ€rm spielte, da es in Kassel zu ruhig war und wir den Berliner LĂ€rm vermissten. Danach sind wir in eine sogenannte RegioTram gestiegen und haben dort Geschichten an den Fenstern gelesen. Wir wussten gar nicht, dass es Straßenbahnen mit Dieselantrieb gibt, in Berlin fĂ€hrt so etwas mit Strom.

Als wir wieder in der Messehalle ankamen, haben wir gleich angefangen zu bauen und zu programmieren, da wir bald das erste Spiel des Tages hatten. Man hat gemerkt das wir aus unseren Fehlern gelernt haben doch uns ist etwas aufgefallen.

Denn das Sonnenlicht hat unseren Roboter abgelenkt, aber uns ist eine Idee gekommen. Also haben wir einen Sonnenschutz in Form eines Anfeuerungsschildes improvisiert. Der einzige Nachteil war, man musste es Zwanzig Minuten in die Luft Halten und nebenbei noch filmen.

Beim zweiten Spiel des Tages lief es auch schon besser. So sind wir heute mit zwei Siegen nach Hause gefahren und haben gleich noch einmal gegrillt. Aber auch schon mal unsere Sachen gepackt, da wir am nĂ€chsten Tag zurĂŒck fahren werden, damit es am nĂ€chsten Morgen nicht zu stressig wird. 

Sonntag, 24.04.2022: Der letzte Tag

Der Tag hat wieder mit  einem FrĂŒhstĂŒck begonnen, aber es war etwas stressig da wir frĂŒh ein Spiel hatten. Man kann Ferdinand die Strapazen der letzten Tage ansehen. Wir wurden dann mit Auto zur Halle gefahren und haben erst einmal wieder gebaut und verbessert. Wir haben uns dann noch das Finale angeguckt und das Team „Tux“ aus Rahden hat gewonnen.   

Danach sind wir auf große Wanderschaft durch Kassel gegangen und haben lustige Dinge erlebt. Wie zum Beispiel wie Benno einen GepĂ€ckwagen richtig packt. 

Auf dem RĂŒckweg sind wir durch die Fulda-Auen gelaufen und haben den Schlosspark besichtigt. Auf einer BrĂŒcke haben wir fĂŒr ein letztes Teamfoto posiert. Wir sind am großen Teich angelangt und haben dort NilgĂ€nse entdeckt. 

Danach ging es  mit dem GepĂ€ck durch die Kasseler Innenstadt vorbei am Schloss zum Bahnhof Wilhelmshöhe. Von dort sind wir dann mit einem Ersatz-ICE nach Hause gedĂŒst, weil es die Bahn nicht besser hin bekam. SpĂ€t abends sind wir dann am Berliner Hauptbahnhof angelangt. Es waren anstrengende aber schöne Tage. Wir bedanken uns beim Förderverein fĂŒr die UnterstĂŒtzung und freuen uns schon auf die nĂ€chste Saison.

Viele GrĂŒĂŸe von der Robo-AG!

Benno, Ferdinand, Paul und Vin